Wie die meisten Augsburger seiner Generation ist auch Gustl Mair im ehemaligen Wöchnerinnenheim an der Gögginger Straße geboren. In allerlei Schulen ist er auch gegangen  – mit mäßiger Begeisterung. Dennoch war er schon als kleiner Junge ausgesprochen wissbegierig.

Beruflich kam er  weit herum in der Welt und an so manchen  Plätzchen gefiel es ihm auch gut. Doch seine schwäbische Heimat  scheint schon besondere Qualitäten zu haben. Weil sonst  wäre der Gustl ja am Pazifik oder auf einer Insel im Indischen Ozean geblieben. Vielleicht  haben ihn am Ende doch „Baunzen“ (Nudelart aus Kar-toffelteig) und „Käsespätzle“ (schwäb. Nudel-Käsegericht) nach Hause gezogen …..?

Der Gustl widmet sich schwäbisch-charmant dem Dialekt und seiner Heimat, dazu ertönt immer wieder sein herzhaft gezupftes Gitarrenspiel und das ein oder andere Liadle.